| Nummer | Autor | Spruch | mehr zu diesem Autor |
|---|---|---|---|
| 1 | Abraham Lincoln | Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Menschen ohne Laster auch wenige Tugenden haben. | Abraham Lincoln |
| 2 | Antoine de Rivarol | Methoden sind Gewohnheiten des Geistes und Sparsamkeiten der Erinnerung. | Antoine de Rivarol |
| 3 | Antoine de Rivarol | Manche Leute haben nichts weiter von ihrem Vermögen, als die Furcht es zu verlieren. | Antoine de Rivarol |
| 232 | Aristide Briand | Ein Kompromiss ist vollkommen, wenn alle unzufrieden sind. | Aristide Briand |
| 4 | Aristipp | Der Weise kennt seine Bedürfnisse, nicht so der Reiche. | Aristipp |
| 5 | Aristoteles | Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern. | Aristoteles |
| 6 | Augustus | Ihr, die ihr noch jung seid, hört auf einen Alten, auf den die Alten hörten, als er noch jung war. | Augustus |
| 8 | Bismarck | Erfolgsregel: Ich jage nie zwei Hasen auf einmal. | Bismarck |
| 7 | Bismarck | Es wird niemals so viel gelogen, wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd. | Bismarck |
| 9 | Casanova | Wer seine Hände in den Schoß legt, muss deshalb nicht untätig sein. | Casanova |
| 11 | Chamfort | Es gibt Zeiten, wo die öffentliche Meinung die schlechteste aller Meinungen ist. | Chamfort |
| 13 | Chamfort | Meine frühesten Schmerzen wurden mir zum Panzer gegen die folgenden. | Chamfort |
| 10 | Chamfort | Erfolg erzeugt Erfolg, wie Geld das Geld. | Chamfort |
| 12 | Chamfort | Falsche Bescheidenheit ist die schicklichste aller Lügen. | Chamfort |
| 14 | Cicero | Nichtstun ist angenehm. | Cicero |
| 235 | Emerson | Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann. | Emerson |
| 237 | Ennius | Den sicheren Freund erkennt man in unsicherer Sache. | Ennius |
| 227 | Epicharm | Die Ruhe ist eine liebenswürdige Frau und wohnt in der Weisheit. | Epicharm |
| 243 | Erasmus von Rotterdam | Der Besitz verschafft Freunde, das gebe ich zu, aber falsche, und er verschafft sie nicht dir, sondern sich. | Erasmus von Rotterdam |
| 241 | Erasmus von Rotterdam | Der Besitz verschafft Freunde, das gebe ich zu, aber falsche, und er verschafft sie nicht dir, sondern sich. | Erasmus von Rotterdam |
| 241 | Erasmus von Rotterdam | Der Besitz verschafft Freunde, das gebe ich zu, aber falsche, und er verschafft sie nicht dir, sondern sich. | Erasmus von Rotterdam |
| 243 | Erasmus von Rotterdam | Der Besitz verschafft Freunde, das gebe ich zu, aber falsche, und er verschafft sie nicht dir, sondern sich. | Erasmus von Rotterdam |
| 15 | Franz Werfel | Müßiggang ist allen Geistes Anfang. | Franz Werfel |
| 18 | Friedrich Hebbel | Es gibt Leute, die sich über den Weltuntergang trösten würden, wenn sie ihn nur vorausgesagt hätten. | Friedrich Hebbel |
| 17 | Friedrich Hebbel | Der Mensch sollte sich selbst immer als ein Experiment der Natur betrachten. | Friedrich Hebbel |
| 16 | Friedrich Hebbel | Abstrahieren heißt die Luft melken. | Friedrich Hebbel |
| 19 | Friedrich Schlegel | Das Nichtverstehen kommt meistens gar nicht vom Mangel an Verstande, sondern vom Mangel an Sinn. | Friedrich Schlegel |
| 20 | Friedrich Schlegel | Man muß das Brett bohren, wo es am dicksten ist. | Friedrich Schlegel |
| 21 | Friedrich Schlegel | Das höchste Gut und allein Nützliche ist die Bildung. | Friedrich Schlegel |
| 223 | Georg Simmel | Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß | Georg Simmel |
| 22 | Georges Clemenceau | Wenn ein Intelligenter die falsche Sache vertritt, ist das noch schlimmer, als wenn ein Dummkopf für die richtige eintritt. | Georges Clemenceau |
| 25 | Gracian | Nicht hastig leben. Die Sachen zu verteilen wissen heißt, sie zu geniessen verstehen. | Gracian |
| 236 | Hegel | Der Mensch ist, was er als Mensch sein soll, erst durch die Bildung. | Hegel |
| 26 | Heinrich Heine | Geld ist rund und bleibt nicht liegen, aber Bildung bleibt. | Heinrich Heine |
| 42 | J.W. von Goethe | Wenn die Affen es dahin bringen könnten, Langeweile zu haben, so könnten sie Menschen werden. | J.W. von Goethe |
| 33 | J.W. von Goethe | Einen Regenbogen, der eine Viertelstunde steht, sieht man nicht mehr an. | J.W. von Goethe |
| 43 | J.W. von Goethe | Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zurande. | J.W. von Goethe |
| 37 | J.W. von Goethe | Ich denke immer, wenn ich einen Druckfehler sehe, es sei etwas Neues erfunden. | J.W. von Goethe |
| 40 | J.W. von Goethe | Was man erfindet, tut man mit Liebe, was man gelernt hat, mit Sicherheit. | J.W. von Goethe |
| 38 | J.W. von Goethe | Um zu begreifen, daß der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen. | J.W. von Goethe |
| 36 | J.W. von Goethe | Geheimnisse sind noch keine Wunder. | J.W. von Goethe |
| 35 | J.W. von Goethe | Gegen große Vorzüge eines andern gibt es kein Rettungsmittel als die Liebe | J.W. von Goethe |
| 34 | J.W. von Goethe | Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum. | J.W. von Goethe |
| 41 | J.W. von Goethe | Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten. | J.W. von Goethe |
| 23 | J.W. von Goethe | Einseitige Bildung ist keine Bildung. | J.W. von Goethe |
| 31 | J.W. von Goethe | Eigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß; mit dem Wissen wächst der Zweifel. | J.W. von Goethe |
| 30 | J.W. von Goethe | Die Sinne trügen nicht, das Urteil trügt. | J.W. von Goethe |
| 29 | J.W. von Goethe | Die Hindus der Wüste geloben, keine Fische zu esen. | J.W. von Goethe |
| 28 | J.W. von Goethe | Der liebt nicht, der die Fehler des Geliebten nicht für Tugenden hält. | J.W. von Goethe |
| 27 | J.W. von Goethe | Der Handelnde ist immer gewissenlos, es hat niemand Gewissen als der Betrachtende. | J.W. von Goethe |
| 24 | J.W. von Goethe | Wer das Geld bringt, kann die Ware nach seinem Sinn verlangen. | J.W. von Goethe |
| 32 | J.W. von Goethe | Ein schäbiges Kamel trägt immer noch die Lasten vieler Esel. | J.W. von Goethe |
| 39 | J.W. von Goethe | Was man nicht versteht, besitzt man nicht. | J.W. von Goethe |
| 55 | Jean Paul | Manche können nur fremde Meinungen, nicht ihre eigenen berichtigen. | Jean Paul |
| 65 | Jean Paul | Zehn Küsse werden leichter vergessen als ein Kuß | Jean Paul |
| 64 | Jean Paul | Wir haben nichts darwider, was der andere von sich hält, wenn er nur von uns noch mehr hält. | Jean Paul |
| 63 | Jean Paul | Wir schämen uns mehr vor uns selber, wenn wir uns einer Torheit als eines Lasters erinnern. | Jean Paul |
| 62 | Jean Paul | Wer nicht sucht, wird bald nicht mehr gesucht. | Jean Paul |
| 61 | Jean Paul | Wenn man glaubt, etwas zu vergessen, vergisst man es. | Jean Paul |
| 54 | Jean Paul | Man liebt noch den Ort der Liebe, wenn man gegen die Person keine mehr hat. | Jean Paul |
| 59 | Jean Paul | Wenn man die Verteidigung nicht widerlegen kann, tadelt man die Art derselben. | Jean Paul |
| 49 | Jean Paul | Gäb es keinen Schlaf und Ohnmacht, wir hätten keinen Begriff vom Tod. | Jean Paul |
| 58 | Jean Paul | Um zur Wahrheit zu gelangen, sollte jeder die Meinung eines Gegners zu verteidigen suchen. | Jean Paul |
| 57 | Jean Paul | Schnee, der sich leicht ballen läßt, schmilzt bald. | Jean Paul |
| 60 | Jean Paul | Wenn man sich eines Fehlers anklagt, so hat man ihn stets größer, als man ihn malt. | Jean Paul |
| 53 | Jean Paul | Man verbindet sich oft einen Menschen, wenn man nach dem Namen seines Hundes fragt. | Jean Paul |
| 52 | Jean Paul | Man darf immer Mißtrauen haben, nur keines zeigen. | Jean Paul |
| 56 | Jean Paul | Mangel an Verschwiegenheit entsteht meistens aus Mangel an Redestoff. | Jean Paul |
| 50 | Jean Paul | In der Sprache der Liebe gibt es keine Pleonasmen. | Jean Paul |
| 48 | Jean Paul | Eine gewisse Seelengröße macht zur Menschenkenntnis unfähig. | Jean Paul |
| 47 | Jean Paul | Ein Mann liebt Keusche und ist es selbst nicht; bei Weibern ist's umgekehrt. | Jean Paul |
| 46 | Jean Paul | Der Weise rechnet das Mißvergnügnen zu seinen Sünden. | Jean Paul |
| 45 | Jean Paul | Der Uneigenützige hasset Egoisten nicht so sehr als der Egoist. | Jean Paul |
| 44 | Jean Paul | Am andern liebt man die Vollkommenheit, an sich sich. | Jean Paul |
| 66 | Jean Paul | Der Mutige erschrickt nach der Gefahr, der Furchtsame vor ihr, der Feigste in ihr. | Jean Paul |
| 67 | Jean Paul | Was kannst du genießen, wenn du allein genießt? | Jean Paul |
| 68 | Jean Paul | Der Besitz mact uns nicht halb so glücklich, wie uns der Verlust unglücklich macht. | Jean Paul |
| 51 | Jean Paul | Je älter man wird, desto toleranter gegen das Herz und intoleranter gegen den Kopf. | Jean Paul |
| 74 | Joubert | Lehren heißt zweimal lernen. | Joubert |
| 77 | Joubert | Schließe die Augen, und du wirst sehen. | Joubert |
| 78 | Joubert | Schulden verkürzen das Leben. | Joubert |
| 70 | Joubert | Das Schöne - es ist die Schönheit mit den Augen der Seele gesehen. | Joubert |
| 71 | Joubert | Das Mittelmäßge ist vortrefflich für die Mittelmäßigen. | Joubert |
| 69 | Joubert | Alter liebt das Wenig, Jugend das Zuviel. | Joubert |
| 73 | Joubert | Gerechtigkeit ist tätige Wahrheit. | Joubert |
| 76 | Joubert | Man liebt es, seine guten Taten selbst zu vollbringen. | Joubert |
| 75 | Joubert | Man durchschneide nicht, was man lösen kann. | Joubert |
| 72 | Joubert | Ein einziger schöner Klang ist schöner als langes Gerede. | Joubert |
| 240 | Karl Anton Kortum | Die erste Pflicht der Musensöhne ist, dass man sich an das Bier gewöhne. | Karl Anton Kortum |
| 79 | Karl Kraus | Das Wort "Familienbande" hat einen Beigeschmack von Wahrheit. | Karl Kraus |
| 80 | Karl Kraus | Wer andern keine Grube gräbt, fällt selbst hinein. | Karl Kraus |
| 84 | La Bruyére | Nichts lieben die Menschen so sehr und schonen sie so wenig wie ihr Leben. | La Bruyére |
| 81 | La Bruyére | Der Stumpfsinnige, der nicht spricht, ist erträglicher als der Dumme, der redet. | La Bruyére |
| 83 | La Bruyére | Man lebt nicht lange genug, um aus seinen Fehlern zu lernen. | La Bruyére |
| 85 | La Bruyére | Schurken glauben leicht, daß andere es sind. | La Bruyére |
| 86 | La Bruyére | Spottsucht ist oft Armut an Geist. | La Bruyére |
| 82 | La Bruyére | Die wahre Freigiebigkeit besteht weniger darin, viel zu geben, als zur rechten Zeit zu geben. | La Bruyére |
| 87 | La Rochefoucauld | Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen. | La Rochefoucauld |
| 173 | La Rochefoucauld | Selbstvertrauen ist die Quelle des Vertrauens zu anderen. | La Rochefoucauld |
| 222 | La Rochefoucauld | Wer nur scharf denkt, hat schlechten Geschmack. Wer aber guten Geschmack hat, denkt auch scharf. | La Rochefoucauld |
| 171 | La Rochefoucauld | Jedermann klagt über sein Gedächtnis, niemand über seinen Verstand. | La Rochefoucauld |
| 225 | La Rochefoucauld | Wahre Liebe mag selten sein - wahre Freundschaft ist noch seltener. | La Rochefoucauld |
| 168 | La Rochefoucauld | Der Wunsch klug zu erscheinen, verhindert oft, es zu werden. | La Rochefoucauld |
| 178 | La Rochefoucauld | Wenn man keinen zweiten nimmt, behält man lange den ersten Liebhaber. | La Rochefoucauld |
| 177 | La Rochefoucauld | Wer ohne Narrheit lebt, ist nicht so weise, wie er glaubt. | La Rochefoucauld |
| 176 | La Rochefoucauld | Wer sich zuviel mit kleinen Dingen abgibt, wird gewöhnlich unfähig zu großen. | La Rochefoucauld |
| 174 | La Rochefoucauld | Was wir Böses tun, zieht uns nicht soviel Verfolgung und Haß zu wie unsere Vorzüge. | La Rochefoucauld |
| 172 | La Rochefoucauld | Oft tut man Gutes, um umgestraft Böses tun zu können. | La Rochefoucauld |
| 175 | La Rochefoucauld | Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie anderswo zu suchen. | La Rochefoucauld |
| 169 | La Rochefoucauld | Gewöhnlich loben wir nur die aufrichtig, die uns bewundern. | La Rochefoucauld |
| 170 | La Rochefoucauld | Immer lieben wir die, welche uns bewundern, und nicht immer die, welche wir bewundern. | La Rochefoucauld |
| 88 | Laotse | Reich ist, wer weiß, dass er genug hat. | Laotse |
| 107 | Lichtenberg | Nichts kann mehr zu einer Seelenruhe beitragen, als wenn man gar keine Meinung hat. | Lichtenberg |
| 115 | Lichtenberg | Wir, der Schwanz der Welt, wissen nicht, was der Kopf vorhat. | Lichtenberg |
| 114 | Lichtenberg | Wir fressen einander nicht, wir schlachten uns bloß. | Lichtenberg |
| 113 | Lichtenberg | Wenn die Menschen plötzlich tugendhaft würden, so müßten viele Tausende verhungern. | Lichtenberg |
| 112 | Lichtenberg | Von allen Mordtaten sind nur diejenigen aufgekommen, von denen man etwas weiß. | Lichtenberg |
| 111 | Lichtenberg | Vom Wahrsagen läßt sich es wohl leben in der Welt, aber nicht vom Wahrheit-Sagen. | Lichtenberg |
| 110 | Lichtenberg | Steckenpferde dienen nicht zum Pflügen. | Lichtenberg |
| 116 | Lichtenberg | Zweifel muß nichts weiter sein als Wachsamkeit, sonst kann er gefährlich werden. | Lichtenberg |
| 108 | Lichtenberg | Ordnung führet zu allen Tugenden! Aber was führet zur Ordnung? | Lichtenberg |
| 119 | Lichtenberg | Heutzutage machen 3 Pointen und eine Lüge einen Schriftsteller. | Lichtenberg |
| 106 | Lichtenberg | Man will wissen, daß im ganzen Lande niemand seit 500 Jahren vor Freuden gestorben wäre. | Lichtenberg |
| 105 | Lichtenberg | Keine Erfindung ist wohl dem Menschen leichter geworden als die eines Himmels. | Lichtenberg |
| 104 | Lichtenberg | Heftigen Ehrgeiz und Mißtrauen habe ich nochallemal beisammen gesehen. | Lichtenberg |
| 103 | Lichtenberg | Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut. | Lichtenberg |
| 102 | Lichtenberg | Es ist mit dem Witz wie mit der Musik, je mehr man hört, desto feinere Verhältnisse verlangt man. | Lichtenberg |
| 101 | Lichtenberg | Es ist fast unmöglich die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemand den Bart zu sengen. | Lichtenberg |
| 109 | Lichtenberg | So sagt man, jemand bekleide ein Amt, wenn er von dem Amt bekleidet wird. | Lichtenberg |
| 96 | Lichtenberg | Der liebe Gott muß uns doch recht lieb haben, daß er immer in so schlechtem Wetter zu uns kommt. | Lichtenberg |
| 89 | Lichtenberg | "Wie geht's", sagte ein Blinder zu einem Lahmen. "Wie sie sehn", antwortete der Lahme. | Lichtenberg |
| 90 | Lichtenberg | Bei vielen Menschen ist das Versemachen eine Entwicklungskrankheit des menschlichen Geistes. | Lichtenberg |
| 91 | Lichtenberg | Belehrung findet man öfter in der Welt als Trost. | Lichtenberg |
| 92 | Lichtenberg | Daß der Mensch das edelste Geschöpf sei läßt sich auch schon daraus abnehmen, daß ihm noch kein anderes widersprochen hat. | Lichtenberg |
| 93 | Lichtenberg | Daß in den Kirchen gepredigt wird, macht deswegen die Blitzableiter auf ihnen nicht unnötig. | Lichtenberg |
| 95 | Lichtenberg | Der Mensch ist verloren, der sich früh für ein Genie hält. | Lichtenberg |
| 117 | Lichtenberg | Kluge Leute glauben zu machen, man sei, was man nicht ist, ist in den meisten Fällen schwerer, als wirklich zu werden, was man scheinen will. | Lichtenberg |
| 97 | Lichtenberg | Der Mensch kommt unter allen Tieren der Welt den Affen am nächsten. | Lichtenberg |
| 98 | Lichtenberg | Die Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten. | Lichtenberg |
| 100 | Lichtenberg | Die Attraktion scheint bei der leblosen Materie das zu sein, was die Selbstliebe bei der lebendigen ist. | Lichtenberg |
| 118 | Lichtenberg | Wenn eine Betschwester einen Betbruder heiratet, so gibt das nicht allemal ein betendes Ehepaar. | Lichtenberg |
| 99 | Lichtenberg | Die Fliege, die nicht geklappt sein will, setzt sich am sichersten auf die Klappe selbst. | Lichtenberg |
| 94 | Lichtenberg | Der Mensch denkt Wunder, wer er wär, wenn er die Milbe einen Elefanten und die Sonne eine Funken nennt. | Lichtenberg |
| 120 | Ludwig Börne | Der Leichtsinn ist ein Schwimmgürtel für den Strom des Lebens. | Ludwig Börne |
| 121 | Ludwig Börne | Man heilt Leidenschaften nicht durch Verstand, sondern durch andere Leidenschaften. | Ludwig Börne |
| 124 | Marie von Ebner-Eschenbach | Der Spott endet, wo das Verständnis beginnt. | Marie von Ebner-Eschenbach |
| 134 | Marie von Ebner-Eschenbach | Wenn die Zeit kommt in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann. | Marie von Ebner-Eschenbach |
| 238 | Marie von Ebner-Eschenbach | Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei, als tausend Feinde zu unserem Unglück. | Marie von Ebner-Eschenbach |
| 122 | Marie von Ebner-Eschenbach | An Rheumatismus und wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird. | Marie von Ebner-Eschenbach |
| 123 | Marie von Ebner-Eschenbach | An die Stützen, die wir wanken fühlen, klammern wir uns doppelt fest. | Marie von Ebner-Eschenbach |
| 137 | Marie von Ebner-Eschenbach | Die Liebe hat nicht nur Rechte, sie hat auch immer Recht. | Marie von Ebner-Eschenbach |
| 135 | Marie von Ebner-Eschenbach | Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann. | Marie von Ebner-Eschenbach |
| 133 | Marie von Ebner-Eschenbach | Viele Leute glauben, wenn sie einen Fehler erst eingestanden haben, brauchen sie ihn nicht mehr abzulegen. | Marie von Ebner-Eschenbach |
| 132 | Marie von Ebner-Eschenbach | Siege, aber triumphiere nicht. | Marie von Ebner-Eschenbach |
| 131 | Marie von Ebner-Eschenbach | Man muß schon etwas wissen, um verbergen zu können, daß man nichts weiß. | Marie von Ebner-Eschenbach |
| 130 | Marie von Ebner-Eschenbach | Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun. | Marie von Ebner-Eschenbach |
| 129 | Marie von Ebner-Eschenbach | Die Katzen halten keinen für eloquent, der nicht miauen kann. | Marie von Ebner-Eschenbach |
| 128 | Marie von Ebner-Eschenbach | Die glücklichsten Sklaven sind die erbittersten Feinde der Freiheit. | Marie von Ebner-Eschenbach |
| 127 | Marie von Ebner-Eschenbach | Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit. | Marie von Ebner-Eschenbach |
| 126 | Marie von Ebner-Eschenbach | Der Gescheitere gibt nach. Ein unsterbliches Wort. Es begründet die Weltherrschaft der Dummheit. | Marie von Ebner-Eschenbach |
| 125 | Marie von Ebner-Eschenbach | Der größte Feind des Rechtes, ist das Vorrecht. | Marie von Ebner-Eschenbach |
| 136 | Marie von Ebner-Eschenbach | Wer nichts weiß, muß alles glauben. | Marie von Ebner-Eschenbach |
| 138 | Mark Twain | Zuerst schuf der liebe Gott den Mann. Dann schuf er die Frau. Dann tat ihm der Mann leid und er gab ihm den Tabak. | Mark Twain |
| 226 | Menander | Bildung heißt unentreißbarer Besitz. | Menander |
| 139 | Molière | Ein angenehmes Laster ist einer langweiligen Tugend bei weitem vorzuziehen. | Molière |
| 221 | Napoleon I | Wenn man Dummheiten macht, sollten sie wenigstens gelingen. | Napoleon I |
| 140 | Newton | Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean. | Newton |
| 142 | Nietzsche | Das Schlechte gewinnt durch die Nachahmung an Ansehen, das Gute verliert dabei. | Nietzsche |
| 147 | Nietzsche | Die Forderung, geliebt zu werden, ist die größte der Anmaßungen. | Nietzsche |
| 146 | Nietzsche | Man nimmt die unerklärte, dunkle Sache wichtiger als die erklärte, helle. | Nietzsche |
| 145 | Nietzsche | Man ist am meisten in Gefahr überfahren zu werden, wenn man eben einem Wagen ausgewichen ist. | Nietzsche |
| 143 | Nietzsche | Die Mutter der Ausschweifung ist nicht die Freude, sondern die Freudlosigkeit. | Nietzsche |
| 141 | Nietzsche | Das Gute mißfällt uns, wenn wir ihm nicht gewachsen sind. | Nietzsche |
| 144 | Nietzsche | Man darf über seine Freunde nicht reden: Sonst verredet man sich das Gefühl der Freundschaft. | Nietzsche |
| 148 | Novalis | Mensch werden ist eine Kunst. | Novalis |
| 228 | Oscar Wilde | Wenn man mit einer jungen Dame vom Wetter redet, vermutet sie, dass man etwas ganz anderes im Sinn hat. Und meistens hat sie damit recht. | Oscar Wilde |
| 230 | Oscar Wilde | Der Kultivierte bedauert nie einen Genuss. Der Unkultivierte wieß überhaupt nicht, was ein Genuss ist. | Oscar Wilde |
| 162 | Oscar Wilde | Nur Persönlichkeiten bewegen die Welt, niemals Prinzipien. | Oscar Wilde |
| 239 | Oscar Wilde | Versuchungen sollte man nachgeben, wer weiß, ob sie wiederkommen. | Oscar Wilde |
| 153 | Oscar Wilde | Es ist so leicht, andere, und so schwer sich selber zu bekehren. | Oscar Wilde |
| 166 | Oscar Wilde | Nach einem guten Essen könnte man jedem vergeben, selbst den eigenen Verwandten. | Oscar Wilde |
| 165 | Oscar Wilde | Muße, nicht Arbeit ist das Ziel des Menschen. | Oscar Wilde |
| 164 | Oscar Wilde | Wer seiner Zeit möglichst ferne steht, spiegelt diese am besten wider. | Oscar Wilde |
| 163 | Oscar Wilde | Schaffen begrenzt das Gesichtsfeld, Betrachten erweitert es. | Oscar Wilde |
| 156 | Oscar Wilde | Ich kann alles glauben, vorausgesetzt, daß es unglaublich ist. | Oscar Wilde |
| 149 | Oscar Wilde | Auf seine eigene Art zu denken, ist nicht selbstsüchtig. Wer nicht auf seine Art denkt, denkt überhaupt nicht. | Oscar Wilde |
| 150 | Oscar Wilde | Die Zigarette ist das vollendete Bild des Genusses: Sie ist köstlich und lässt unbefriedigt. Was ist noch mehr zu verlangen? | Oscar Wilde |
| 151 | Oscar Wilde | Die Gesellschaft ist bereit, dem Verbrecher zu verzeihen, dem Träumer nicht. | Oscar Wilde |
| 152 | Oscar Wilde | Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Mißerfolges. | Oscar Wilde |
| 155 | Oscar Wilde | Geheimnisse sind immer größer als ihre Offenbarungen. | Oscar Wilde |
| 154 | Oscar Wilde | Es gibt nur eine Unannehmlichkeit, die peinlicher ist, als in aller Munde zu sein: nicht in aller Munde zu sein. | Oscar Wilde |
| 161 | Oscar Wilde | Man muß etwas wirklich ernst nehmen, wenn man irgendein Vergnügen am Leben genießen will. | Oscar Wilde |
| 157 | Oscar Wilde | Ideale sind gefährlich. Tatsachen verwunden, aber sie sind gütiger. | Oscar Wilde |
| 158 | Oscar Wilde | In unserem Zeitalter sind nur unnötige Dinge unbedingt nötig. | Oscar Wilde |
| 159 | Oscar Wilde | Kleinigkeiten machen immer die größte Mühe. | Oscar Wilde |
| 160 | Oscar Wilde | Mäßigung ist tödlich. Nur Überschwang führt zu Erfolg. | Oscar Wilde |
| 167 | R. Kraft | Ökologie ist der nasse Lappen im Waschbecken. | R. Kraft |
| 242 | Rousseau | Der Geschmack ist die Kunst, sich auf Kleinigkeiten zu verstehen. | Rousseau |
| 233 | Rousseau | Der Geschmack ist allen Menschen natürlich; sie haben ihn aber nicht alle in gleichem Maße. | Rousseau |
| 234 | Schopenhauer | Je edler das Werk, desto höher der Genuss. | Schopenhauer |
| 179 | Seneca | Nicht der ist arm, der wenig besitzt, sondern wer nach mehr verlangt. | Seneca |
| 229 | Seneca | Genieße das Leben! Im schnellen Lauf flieht es dahin. | Seneca |
| 180 | Shakespeare | Lust verkürzt den Weg. | Shakespeare |
| 181 | Terenz | Beeile dich, solange die Lust anhält. | Ternenz |
| 224 | Vauvenargues | Die Gaben der Natur und des Glücks sind nicht so selten wie die Kunst, sie zu genießen. | Vauvenargues |
| 183 | Vauvenargues | Die jungen Leute leiden weniger unter ihren Fehlern als unter der Weisheit der Alten. | Vauvenargues |
| 191 | Vauvenargues | Man verachtet kühne Pläne, wenn man sich große Erfolge nicht zutraut. | Vauvenargues |
| 195 | Vauvenargues | Wir verachten vieles, um uns nicht selbst verachten zu müssen. | Vauvenargues |
| 194 | Vauvenargues | Spott stellt die Eigenliebe auf die Probe. | Vauvenargues |
| 185 | Vauvenargues | Die Kunst zu gefallen, ist die Kunst zu täuschen. | Vauvenargues |
| 192 | Vauvenargues | Niemand ist mehr Fehlern ausgesetzt, als wer nur aus Überlegung handelt. | Vauvenargues |
| 190 | Vauvenargues | Man urteilt über andere nicht so verschieden, wie über sich selbst. | Vauvenargues |
| 189 | Vauvenargues | Heiterkeit ist die Mutter von Einfällen. | Vauvenargues |
| 188 | Vauvenargues | Großes Glück ist häufiger als großes Talent. | Vauvenargues |
| 187 | Vauvenargues | Glück macht wenig Freunde. | Vauvenargues |
| 186 | Vauvenargues | Geduld ist die Kunst zu hoffen. | Vauvenargues |
| 184 | Vauvenargues | Die Ratschläge der Alten spenden Licht ohne zu wärmen, wie die Wintersonne. | Vauvenargues |
| 182 | Vauvenargues | Der erste Seufzer der Kindheit gilt der Freiheit. | Vauvenargues |
| 193 | Vauvenargues | Niemand ist härter als die Sanftmütigen aus Berechnung. | Vauvenargues |
| 231 | Wilhelm Busch | Drei Wochen war der Frosch krank! Jetzt raucht er wieder, Gott sei Dank! | Wilhelm Busch |
| 213 | Wilhelm Busch | Wer zusieht. sieht mehr. als wer mitspielt. | Wilhelm Busch |
| 220 | Wilhelm Busch | Bemüh dich und sei froh, der Ärger kommt ja sowieso. | Wilhelm Busch |
| 219 | Wilhelm Busch | Schwäche ist mißtrauisch. | Wilhelm Busch |
| 218 | Wilhelm Busch | Zuviel und zuwenig Vertrauen sind Nachbarskinder. | Wilhelm Busch |
| 217 | Wilhelm Busch | Wo man am meisten drauf erpicht, grad das bekommt man nicht. | Wilhelm Busch |
| 216 | Wilhelm Busch | Wir mögen's keinem gerne gönnen, daß er was kann, was wir nicht können. | Wilhelm Busch |
| 205 | Wilhelm Busch | Man kann sein Geld nicht schlechter anlegen als in ungezogenen Kindern. | Wilhelm Busch |
| 196 | Wilhelm Busch | An den alten Bäumen hämmert der Specht am meisten. | Wilhelm Busch |
| 197 | Wilhelm Busch | Aus faulen Eiern werden keine Küken. | Wilhelm Busch |
| 198 | Wilhelm Busch | Das Feinste fällt durch's Sieb. | Wilhelm Busch |
| 199 | Wilhelm Busch | Der Beste muß mitunter lügen, zuweilen tut er's mit Vergnügen. | Wilhelm Busch |
| 200 | Wilhelm Busch | Ein Haar in der Suppe stört uns sehr, selbst, wenn es vom Haupt der Geliebten wär‹. | Wilhelm Busch |
| 201 | Wilhelm Busch | Er wäre was, wenn er was hätte. | Wilhelm Busch |
| 202 | Wilhelm Busch | Erfüllte Wünsche kriegen Junge, viele wie die Säue. | Wilhelm Busch |
| 215 | Wilhelm Busch | Wie klein ist das, was einer ist, wenn man es mit seinem Dünkel mißt. | Wilhelm Busch |
| 204 | Wilhelm Busch | Kalte Füße sind lästig, besonders die eigenen. | Wilhelm Busch |
| 214 | Wilhelm Busch | Wer anders glaubt, ist schlecht; wer anders denkt, ist dumm. | Wilhelm Busch |
| 206 | Wilhelm Busch | Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft. | Wilhelm Busch |
| 207 | Wilhelm Busch | Mitunter sitzt die ganze Seele in eines Zahnes dunkler Höhle. | Wilhelm Busch |
| 208 | Wilhelm Busch | Nur immer fix - sonst kriegste nix. | Wilhelm Busch |
| 209 | Wilhelm Busch | So blickt man klar wie selten nur ins innere Walten der Natur. | Wilhelm Busch |
| 210 | Wilhelm Busch | Stets findet Überraschung statt da, wo man's nicht erwartet hat. | Wilhelm Busch |
| 211 | Wilhelm Busch | Vergebens predigt Salomo, die Leute machen's doch nicht so. | Wilhelm Busch |
| 212 | Wilhelm Busch | Wenn man es nur versucht, so geht's. Das heißt mitunter, doch nicht stets. | Wilhelm Busch |
| 203 | Wilhelm Busch | Ist drum schlecht die Welt, weil sie dir nicht gefällt?. | Wilhelm Busch |